DER SPEZIAL-BALLON der Essenziellen Körpertherapie

ballon

Anhand des klassischen Ballonbildes nach Dr. Cohn F. Uhzi-Luhs, des berühmten Schweizer Arztes und Psychotherapeuten ursprünglich chinesischer Abstammung, lassen sich einige wesentliche Elemente des therapeutischen Prozesses in der Essenziellen Körpertherapie ganz vorzüglich und durchaus anschaulich für Sie zu Papier bringen. Hier kurz die wesentlichsten Eckpfeiler, sozusagen das Einmaleins, seiner inzwischen bereits fast weltweit allgemein anerkannten Flugtheorie:

 

Wenn Sie jetzt Interesse verspüren, Näheres über ein wesentliches Detail  himmlischen Fahrens mit dem Ballon der Essenziellen Körpertherapie, weit hinweg über den gewaltigen Ozean der Selbsterkenntnis, zu wissen, öffnen Sie einfach das jeweilige Kästchen unterhalb dieser Zeile.

Feuer und Flamme.

Das sollten Sie sein, wenn Sie in den Ballon der Essenziellen Körpertherapie steigen. Oder zumindest eine gewisse Bereitschaft aufweisen, zu Feuer und Flamme Ihres Prozesses zu werden. Wenn nicht, können wir mit unserer bekanntlich fast unglaublichen therapeutischen Präsenz und Kompetenz Ihnen natürlich auch gern zu einem in Lebenslust entflammten und feurig leidenschaftlichem Leben verhelfen.

Das Öl.

Der Treibstoff. Dieser Ausdruck wird, vor allem in Österreich, häufig falsch verstanden. Wir meinen hier nicht „im Öl sein“ oder dergleichen als volkstümlichen Begriff für die gemeinhin in diesem Land als gesellschaftliche Notwendigkeit zur Kontaktaufnahme betrachtete vorhergehende Alkoholisierung.
Nein, vielmehr braucht die Flamme Nahrung. Innere Sehnsucht, den Wunsch der Seele nach Ausdruck ihrer selbst, das Bedürfnis, sich wieder und wieder ganz im Einklang mit sich zu spüren. Dieses innere Wünschen und Sehnen gibt Ihnen die Kraft und den Mut, den Sie bei Ihrer abenteuerlichen Ballonfahrt bisweilen gut gebrauchen können. Vor allem aber motiviert Sie der Treibstoff, sich freiwillig in solch ein fragwürdiges Gefährt zu setzen, dass dann sogar noch mit Ihnen gen Himmel abheben will.

Das Loch, der Einlass, die Öffnung.

Tatsächlich können weder Treibstoff Sehnsucht noch Feuer und Flamme Ihrer Leidenschaftlichkeit für Veränderungen das Geringste dazu tun, Sie endlich in die himmlischen Gefilde gelungener Selbsterfahrung oder Therapie zu befördern, solange nicht noch ein anderes wesentliches Element hinzutritt: Es kommt alles auf Ihre Bereitschaft zur emotionalen Öffnung an. Wenn Sie nichts hineinlassen in den Ballon, hebt der schließlich auch nicht ab. Ja, so einfach ist das. Zumindest in der Theorie des ekstatischen emotionalen Fliegens.

Der Anker.

Wozu braucht der therapeutische Ballonfahrer einen Anker?
Er oder Sie bewegen sich ohnehin schon in den hehren Lüften. Da kann uns doch nichts mehr Irdisches zu nahe treten. Oder doch? Schließlich müssen wir am Ende des Tages die neuen Erkenntnisse und Erlebnisse unserer Therapie tatsächlich wieder nach unten bringen. Nur dort können Sie Fuß fassen. Außerdem wäre es auch während der Prozesse im Ballon nicht schlecht, wenn Sie dabei nicht Ihre Orientierung und Ihre tiefe Beziehung zur Erde verlieren. Damit Sie während des Fluges nicht gänzlich abheben. Und da kommt jetzt der Anker ins Spiel. Sie haben es sicher inzwischen selbst erraten:

Der Anker dient zur Erdung.

Ballonhülle,
Contain(e)ment.

Gäbe es keine Umgrenzung des Ballons, könnte keine heiße Luft ihn füllen. Er stiege niemals in den Himmel auf. Genauso können Sie sich die Bedeutung Ihres eigenen Containements vorstellen. Ohne Grenzen keine Gefühle. Basta. Und auch sonst keine sinnvollen emotionalen Ausdrucksmöglichkeiten. Sie brauchen also ein gewisses Containement, Ihre Fähigkeit, Emotion und Energie in Ihrem Inneren eine Zeit lang halten zu können, um zum erfolgreichen Ballonfahrer zu werden.

Das Fernglas,
die Aussicht, die Vision

Auch wenn Sie von Sehnsucht angetrieben bereits Feuer und Flamme für den Weg einer heilsamen Veränderung Ihres bisherigen Lebens sein sollten, wäre es schön zu wissen, wohin dieser Weg Sie schließlich führen soll.
Zumindest ein paar weitere Wendungen, Biegungen, Schritte und Landschaftsbilder weiter würden Sie vielleicht doch gerne sehen.
Dazu dient Ihr visionäres Fernglas, mit dem Sie direkt in die mögliche Zukunft schauen können. Es kann sein, dass sie auch so ähnlich eintritt, wie Sie sie hier erblicken.
Wenn nicht, wird zumindest der Geschmack der Erwartung Ihren tatsächlichen Weg durchs Leben ganz ausgezeichnet verfeinern und ihn auf eine so köstliche Art beeinflussen, dass Sie gar nicht mehr von diesem neuen Gericht lassen werden wollen.

Der Korb,
begrenzter Raum, begrenzte Zeit,
oder:
Ihr Setting.

So schön es auch dort oben zwischen den Wolken ist, eines muss Ihnen doch ganz klar sein: Sie können nicht hinaus aus dem Korb. Zumindest nicht, ohne Ihr Setting zu sprengen und dann vielleicht aus allen Wolken zur Erde hinunter zu fallen. Jede Ballonfahrt hat Anfang und Ende, nur die Wurst, sagt man, hat zwei. Aber auch wenn es um die Wurst geht, gibt Ihnen das Setting den nötigen Halt, um zuerst einmal ganz oben zu bleiben und dann wieder sicher den Boden des Realen zu finden. Insofern ist das sichere Setting, der Korb an Zeit und Raum in dem Sie gerade sitzen, zwischendurch auch ein Anlass, sich bequem zurückzulehnen und die großartige luftige Fahrt so richtig zu genießen.

Heiße Luft.

An diesem Beispiel können Sie gut sehen, welch wichtige Rolle die heiße Luft in Ihrem Leben spielt. Ohne sie geht gar nichts mehr.
Heiße Luft, das kann Gespräch oder Schweigen sein, Kontakt oder bewusste Verweigerung desselben, Ihr Atem oder eine kurze Zeit des Atemanhaltens als vielleicht unbekannte Erfahrung.
Alles was da von Ihnen und auch Ihrem Gegenüber so an Kommunikativem ausgeht.
Dem Universum gegenüber ist es ja vielleicht nur heiße Luft, doch für Sie schafft es ein unvergleichliches Erlebnis:
Die Kunst, auf dem luftigen Ergebnis Ihres Feuers und Ihrer Flamme durch die Bereiche des Himmels zu fliegen.

Das Steuerruder.

Wichtig ist hierbei vor allem, dass Sie nicht zu heftig am Steuerruder ziehen oder reißen. Kleine Lenkbewegungen, wie Sie sie vielleicht beim Autofahren schon kennen, helfen, große Bewegungen hemmen eher, und ganz gewaltige Bewegungen können Ihre Arme kurzzeitig in einen Zustand des Krampfes versetzen und dadurch Ihr gesamtes Weiterkommen lähmen.
Zum Steuerruder ist grundsätzlich natürlich noch viel mehr zu sagen. Aber darauf kommen wir etwas später in dieser Essenziellen-Körpertherapie-Seite ohnehin noch einmal ausführlicher zurück.

Die Schwerkraft.

Kaum haben Sie die Erde ein wenig hinter sich gelassen, zerrt sie auch schon wieder an Ihnen. Die Schwerkraft setzt ein und will Sie gnadenlos zurück zum Ausgangspunkt befördern. Gottseidank sind Sie Ballonfahrer und können den Auftrieb Ihres Gefährtes nützen. Jetzt brauchen Sie wirklich alles, was der Ballon zu bieten hat: Feuer und Flamme, Treibstoff, Setting, Containement, Anker und Vision. So ausgerüstet entschwinden Sie schließlich mit Leichtigkeit für eine Zeit der Schwere des ganz gewöhnlichen Gewohnten. Etwas später dann sind wir ja bekanntlich für das Vorhandensein der Schwerkraft wieder ungemein dankbar. Hilft sie uns doch, unseren Fuß zurück auf den sicheren Boden des Alltäglichen zu setzen. O ja, doch, welche Erleichterung!

Die Auftriebskraft
– Libido?

Was treibt Sie nun eigentlich wirklich in die Höhe? Was hebt Ihre Stimmung oder Ihre Emotionen über das Niveau des Alltäglichen hinaus? Ist es schlussendlich nicht die Energie Ihres Körpers, die schon Sigmund Freud als Libido, Sexualenergie, als das Triebhafte in uns, ansah?
Wilhelm Reich beschrieb den Fluss der Libido als realen energetischen Vorgang in unserem Körper, der sich unter anderem auf vegetativer Ebene in sinnlich wahrnehmbaren Strömungsgefühlen äußert, wenn er frei in uns fließen darf.
Vielleicht treibt uns also unsere Libido in ungeahnte Höhen der Erkenntnis.
Jedenfalls ist sie offenbar die Grundlage unseres Wohlbefindens oder, falls sie blockiert ist, unseres Unwohlseins.
Die Libido wirkt insofern der Schwerkraft des Alltäglichen entgegen. Wenn Sie gerade verliebt sind, ist das für Sie völlig selbstverständlich.
Zu allen anderen Zeiten im Leben hilft es, sich immer wieder selbst Gelegenheit zu geben, das Strömen der Libido in unserem Körper zu fühlen.

Die Erde.

Von ihr geht alles aus und zu ihr kehren wir früher oder später zurück, natürlich in mehrerer Hinsicht.
Die Fragen, die sich für uns vor, bei und nach der Rückkehr stellen sind im allgemeinen meist nur diese: Erfüllung oder Einsamkeit, Glück oder Unglück, Liebe leben oder die Entzweiung mit andren wie mit uns selbst?
Gerade um darauf eigene gute Antworten zu finden brechen wir mit dem Ballon immer wieder ins Ungewisse auf.

Sandsäcke.

Darunter verstehen wir all die Hindernisse und Belastungen Ihres alltäglichen Lebens, die Sie inzwischen vielleicht zu lieben und zu schätzen gelernt haben. Wir können daher gut verstehen, dass Sie sich entschieden weigern, die Sandsäcke jemals zu entleeren oder abzuwerfen. Trotzdem würde dieses Vorgehen Ihrem Ballon mit einem Mal ganz unglaubliche Eigenschaften verleihen. Er begänne dann nämlich, sich richtig flott in die Lüfte zu erheben. Und Sie wären damit praktisch frei wie ein Vogel. Nun, das soll aber jedenfalls hier nicht zugleich heißen: vogelfrei.

Dieses Kästchen lässt sich nicht mehr richtig schließen seit der Vogel ausgebrochen ist.

Der Vogel. 

Er ist frei. Was wird er tun?

Hier nur einige der wahrscheinlichsten Möglichkeiten:

Vogel_I_schlaeft

Der Vogel schläft allmählich ein. Wir müssen während des gesamten Fluges sorgfältig darauf achten, ihn nicht zu wecken, denn….er kann auch anders!

Vogel_II_pecktHuelle

Wie Sie hier zum Beispiel sehen: Der Vogel verhält sich äußerst unkooperativ und unanständig.

Vogel_III_ziehtamKorb

Auch das kommt vor: Der Vogel ist leider ziemlich verspielt und bringt den Ballon ins Wanken.

Vogel_IV_sitzeamAnker

Wirklich unangenehm: Der Vogel sitzt auf dem Anker. Landung unmöglich!

Vogel_V_fliegtweg

Zu guter letzt wollen wir Ihnen hier auch den absolut ultimativen Schrecken jedes Ballonfahrers nicht vorenthalten: Der Vogel fliegt auf und davon. Wer wird uns, Ich, Mir und Mich,  jetzt denn noch Gesellschaft leisten?