REIGEN,
gemeinsam im Regen der Veränderung.
Um die Mitte. Um zu wachsen.
Der Regent, das Herz:
Ethik magnetic, Ethik therapeutic.


Ethik magnetic

Einige Grundlagen zur Förderung persönlicher und kollektiver menschlicher Entwicklung

Die Ethik verbindet uns zu einer gemeinsamen Blüte , die auf demselben Stamm wächst.

Die Ethik verbindet uns zu einer gemeinsamen Blüte, die aus demselben Stamm wächst.

Die unserer Arbeit zugrunde liegenden Werte und Qualitäten sind vor allem Mitgefühl und Wahrhaftigkeit. 

Die Entwicklung und Entfaltung Ihrer persönlichen Urkraft im Zusammenspiel von Körper, Seele, und Spirit beflügelt uns während der Arbeit.

Freiheit, Toleranz, Respekt, Gewaltlosigkeit und Selbstbestimmung praktizieren und erwarten wir. Sie sind der wahre Ausdruck dessen, was wir im Grunde sind: menschliche Wesen auf einer gemeinsamen Reise zu spiritueller und kosmischer Bewusstheit.

Wir sehen uns als Geschöpfe emotionaler Vernunft. 

Die üblichen Ethikgrundsätze der Körperpsychotherapeuten halten wir selbstverständlich in unserer Arbeit ebenfalls hoch und ein.

Die Treppe unserer menschlichen Entwicklung. Zeitweise führt sie steil bergauf. Wir halten uns dann bisweilen an die Gasthäuser am Wegrand.

Die Treppe unserer menschlichen Entwicklung. Zeitweise führt sie steil bergauf. Wir alle halten uns dann bisweilen lieber an die Gasthäuser am Wegrand.

Kopf und Fuss muss die Ethik haben, um sinnvoll und wirksam zu sein.
Magnetisch ist sie nur, wenn Sie sich von ihr anstecken lassen. Sonst kann sie nicht viel für Sie tun.

Der Kopf steckt in den Wolken der Utopie, die wir hier mit den Füssen verwirklichen wollen.
Die Füsse stecken im Schlamm.  Deshalb wissen sie auch, was es heißt, mühsam Schritt für Schritt voranzukommen.

Das erzeugt wieder Mitgefühl, auch für das Langsame und Beschwerliche im Leben und in der Entwicklung zum spirituell Erwachsenen.

Gut geerdet und ausgerüstet mit der Leichtigkeit einer Vision, die uns leitet, kann uns somit eigentlich nichts passieren, es sei denn, es tritt, wie im Leben allgemein üblich, wieder einmal das gänzlich Unerwartete hinzu und verlangt unsere ganze menschliche Aufmerksamkeit.
Und damit zugleich das Aufgehen des Herzens.

Ethik therapeutic

Die Ethik therapeutic ist Teil und Ergänzung der Ethik magnetic. Alles oben gesagte gilt auch für sie.

Ethik ist zuweilen ein schwieriges Kapitel in der Therapie, ja in der gesamten Arbeit mit Menschen.
Schwierig nicht deshalb, weil sich keine klaren Regeln, Grenzen und Grundsätze für diese Tätigkeit aufstellen ließen; nein, das ist eher der leichteste Part.

Zwei Bereiche stellen den Therapeuten vor größere Herausforderungen:
Erstens die Wahrhaftigkeit mit sich selbst und dem Klienten.

Das Feuertier liegt auf dem Holz. Es zeigt hier seine Zähne, stolz. Genauso wollen wir es halten. Was unser Eigen stolz entfalten. Nur so können wir uns vor dem Geschenk unseres Lebens

Das Feuertier liegt auf dem Holz. Es zeigt hier seine Zähne, stolz. Genauso wollen wir es halten. Was uns zu eigen stolz entfalten. Nur so können wir uns selbst vor dem Geschenk unseres Lebens verneigen.


Nach meiner Erfahrung ist es für die Therapie Ausübenden oft nicht selbstverständlich, dass Klient und Therapeut grundsätzlich nicht sehr verschieden sind. Für den Therapeuten ist es verlockend, sich selbst als die heile und den Klienten als die kranke Person zu sehen.
Zu wenig Selbsterfahrung im Vergleich zu klinischer Praxis unterstützt diese Auffassung noch. In manchen Therapierichtungen gibt es zudem Ansätze oder Denkweisen, die das alte Bild des gesunden Arztes und des kranken Patienten spiegeln.
Das führt in sich zum logischen Widerspruch zur Heilung als Ganzwerdung. Der Klient kann dann zwar wie der ärztliche Patient scheinbar seine Krankheit loswerden, die übergeordnete Ganzheit des Arztes erreicht er jedoch nie. Der Patient wird durch die Therapie nicht zum Arzt. Wenn die oft unbewusste Vorstellung zweier Klassen von Menschen hinter der Therapie steht, kann der Klient immer nur der Kleinere und Hilflosere bleiben.
Damit ist dem Therapeuten dann gottseisgedankt die Auseinandersetzung mit seiner Kleinheit und Hilflosigkeit abgenommen.

Das Tragische an dieser Haltung ist, dass sie oft auch von Therapeuten praktiziert wird, die sich selbst auf einer Ebene der political correctness von jeglicher Minderung des Selbsts des Klienten in der Therapie distanzieren.
Außer eben der, dass der Klient in seinem Sein immer unvollständig bleibt, sozusagen ontologisch nie zum Arzt wird.
Durch das eigene überhöhte Selbstbild des Therapeuten bleibt die Wahrheit auf der Strecke, und dem Klienten bleiben nur Anpassung und Selbstverminderung oder ein im Grund frustriertes Weglaufen als Auswege, wie immer diese holprigen Wege im Therapieprozess dann auch offiziell genannt oder erklärt werden.
Lassen Sie Ihren Klienten also nicht alleine im Regen stehen. Es sei denn, es handelt sich um den heilsamen Regen, in dem Sie gemeinsam bis ans Ende des Regenbogens gehen, um aneinander zu wachsen.

Die zweite ethische Herausforderung ist die der Tiefe. Therapie dient ursprünglich nicht zur Wiederherstellung von Arbeitsfähigkeit und Linderung menschlichen Leidens.

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Therapeut oder Schamane. Dem Eigentlichen fehlt der Name. Doch eines wird wohl immer gelten: Wir sind, was wir uns selbst erlauben, Verzerrung oder Schöpfer unserer Welten. Mir scheint, die Ethik, die wir unsere Schüler lehren, darf zwischenzeitlich in uns selber gären, bis sie auch uns wieder meint, ….naja vielleicht auch nur ein wenig und ganz selten.

Natürlich sind dies gute Nebeneffekte der Arbeit.
Die eigentliche Therapie aber entstammt der Freiheit des Klienten, seinen eigenen Weg durch das Universum zu ziehen.
Es ist eine Einweihung in die Kunst, seine urtümlichste Eigenart zu entdecken.
Es ist die Einladung, sich in der Welt wieder geborgen zu fühlen.
Therapie ist der Weg und die Chance des Klienten, zu sich selbst und zu seiner wahren Natur und Bestimmung zurück zu kehren.
Sie ist damit aus sich selbst heraus Gegenteil gesellschaftlicher Anpassungsversuche.

In der Körpertherapie (hier Elemente der Biosynthese nach David Boadella) geht es beispielsweise um das Wiederhervortreten des ursprünglichen Potentials, des organischen Körpers, der von denjenigen Forderungen des sogenannten sozialen Körpers, die gegen die Bedürfnisse der menschlichen Natur wirken, unterdrückt war.
Der soziale Körper entspricht in diesem Modell all den von der Gesellschaft biologisch zu Unrecht beanspruchten und durch die Familiendynamik im Einzelnen verankerten Mechanismen, die eine Person von ihrem wahren Sein und Spüren abzuhalten suchen.

In diesem Sinn ist Therapie ein durchaus revolutionärer wenn auch gewaltloser Prozess der Gesellschaftsveränderung durch Emanzipation des Einzelnen gegenüber seiner Kultur.

Wenn der Therapeut nun im Technischen, Machbaren, nur auf das Krankheitsbild des Klienten Abzielenden hängen bleibt, sei es, weil ihm selbst aufgrund seiner fehlenden Eignung oder Defiziten in seiner Ausbildung der Zugang zur Tiefe unheimlich oder unbekannt ist, dann wird der Klient auf eine zweite Art verdinglicht, noch einmal auf eine behandelbare Entität reduziert.

Die Aufgaben der Seele: Selbstausdruck, Glücksfindung, Ekstase, das Hervorbringen von Stimmigkeit, der eigenen Ursprünglichkeit, der wahren Kraft und Persönlichkeit, die in unserem Kernselbst wie Gutscheine des potentiell Möglichen eines Menschen auf ihre Einlösung warten, sie werden alle ignoriert, verkleinert und vergessen.

Der nun scheinbar leichter therapierbare Mensch wird einem technischen Ablauf unterworfen, der an den eigentlichen Anliegen seines Selbsts vorbeizielt.

Die Akademisierung, Verwissenschaftlichung  und Technisierung der Kontaktkunst Therapie wirkt sich da sicherlich nicht ganz so positiv aus, wie es ihre Vertreter gerne sehen möchten.

Erst wird Therapie auf die Heilung oder Linderung bestimmter definierbarer Symptomatiken reduziert, dann werden diese Vorgänge wissenschaftlich auf ihre Effizienz hin untersucht und schließlich möglichst in standardisierte Verfahren gegossen, in denen die authentische, ins tiefste Sein von Klient und Therapeut hinein reichende Begegnung ebensowenig Platz hat wie die Wiederverbindung des Klienten mit den Urkräften des Universums, oder auch mit der Natur, – seiner eigenen im Inneren und der außerhalb von ihm selbst, die ihm, soweit sie noch das Merkmal von Ursprünglichkeit in sich trägt, ein Abbild möglicher Freiheit sein könnte.

Der Klient aber hat meiner Ansicht nach ein grundsätzliches ethisches Anrecht auf das Echte und auf den Zugang zu seinen tiefsten Kräften und größten Stärken, zu seinem ungebrochenem Sein mit allen Herausforderungen und Forderungen, die dieses vielleicht an die Gesellschaft stellt.

Dies ist ein anderer Heiliger Weg. Jeder geht ihn allein und doch gehen wir ihn alle zusammen. Um uns auf diesem Weg zu verstehen hilft es, die eigene Fähigkeit zumKontakt zu schleifen, bis sie fein ist wie die Klinge eines kostbaren Schwertes.

Dies ist ein anderer Heiliger Weg. Jeder geht ihn allein und doch gehen wir ihn alle zusammen. Um uns selbst auf diesem Weg zu verstehen hilft es, die eigene Fähigkeit zu Kontakt zu schleifen, bis sie fein ist wie die Klinge eines kostbaren Schwertes.

Sie sehen also, es liegt eher am Grundsätzlichen und der Philosophie hinter dem therapeutischen Geschehen, ob ein therapeutischer Prozess wahrhaftig, ganzheitlich und der Entfaltung des Selbsts verpflichtet ist.

Nur dann möchte ich ihn als ethisch stimmiges Therapieangebot betrachten.

Zum Schluss, sowohl im Leben als auch vor dem Tod,  sind wir alle alleine. Manche von uns einsam, andere erfüllt. Oft macht die Erfahrung von Kontakt und Sein den Unterschied in der Realität des Einzelnen aus. Therapie hat die Aufgabe, dem Klienten diese Erfahrungen ganz grundsätzlich zu ermöglichen und anzubieten.
Wie weit er dieses Angebot annimmt, bleibt dann Sache des Klienten.

Das Feuer, das uns selbst nicht brennt, das Wasser, das uns nicht ertränkt, die Erde die uns nicht erdrückt, die Luft, die uns niemals erstickt: Wir selbst sind eins nur mit uns selbst und doch vereint nur sind wirs selbst.

Das Feuer, das uns selbst nicht brennt, das Wasser, das uns nicht ertränkt, die Erde die uns nicht erdrückt, die Luft, die uns niemals erstickt: Wir selbst sind eins nur mit uns selbst und doch vereint nur sind wirs selbst.

Sie können sich hier und jetzt auch gern meinen ganz internen Blog über Ethik therapeutic, blutige Selbstgeißelung und Wissenschaft ansehen.

Ethik therapeutic, Selbstgeißelung und Wissenschaft.

Leider schon wieder die Auseinandersetzung mit der Naturwissenschaft, diesmal von der Seite der Ethik her. Mein innerer Bär beginnt sich dabei schon nach einer geeigneten Stelle für einen spontanen Winterschlaf umzusehen. Gerade eben noch kann ich ihn davon abhalten. Also gut, was solls. Ein Bär muss eben tun, was ein Bär tun muss.

Ein drittes Element, das in Bezug auf die therapeutische Ethik ebenfalls relevant ist, will ich Ihnen hier auch nicht vorenthalten:

Auch der angeblich aus akademisch-wissenschaftlicher Realitätsbetrachtung notwendige Ausschluss des Spirituellen und Heiligen aus der Therapie, notfalls durch Richtlinien und Gesetze erzwungen, lässt die Heilkraft der Therapie an sich verarmen und verblassen.

Ich meine hier selbstverständlich nicht derartige Sätze wie den, dass der Therapeut mit dem Klienten nicht beten soll, anstatt Therapie zu machen. Mit solchen dummen Gemeinplätzen werden die Therapeuten derzeit in der Diskussion um das Spirituelle tatsächlich konfrontiert.
Ein gut ausgebildeter und für seinen Beruf wirklich geeigneter Therapeut wird kaum religiöse Techniken über das eigentliche kontextbezogene Arbeiten mit dem Klienten stellen.

Ein nicht gut ausgebildeter Therapeut oder jemand, der als Therapeut seinen Beruf verfehlt hat,  findet mit oder ohne religiöse Vorgänge in der Therapie bewusst oder unbewusst jede Menge möglicher Ansätze für Manipulation und Verzerrung des eigentlichen Kontaktprozesses zwischen ihm selbst und dem Klienten.

Da wäre mir dann, nebenbei, als Klient, ein offenes Gebet sogar noch lieber. Da könnte ich ja immerhin protestieren, mein Mittun verweigern oder, falls ich mich nicht traue, offen dagegen aufzutreten, mir zumindest während und auch nach der Sitzung eine klare Meinung über den Therapeuten und sein Tun bilden und daraus je nach Sachlage sogar Konsequenzen ziehen.
Wäre ich beispielsweise Moslem und mein Therapeut würde mich nachdrücklich auffordern, mich endlich zum Christentum zu bekehren, könnte das wohl leicht das Ende unserer gemeinsamen Sitzungen einläuten.
Nein, da muss sich der Therapeut dann schon subtilere Formen der Beeinflussung ausdenken, um den Klienten zu gefährden.

Tatsächlich geht es hier um etwas ganz anderes. Es geht um eine Entmündigung von Klient und Therapeut im Namen eines angeblich übergeordneten autoritären Prinzips, dem die Therapie jetzt zu folgen hätte: Um das der Wissenschaft, genauer, um das Eingreifen einer streng naturwissenschaftlichen Sicht von Therapie in die Weisheit des Kontaktprozesses zwischen Therapeut und Klient. Es ist die Weisheit der Körper-Seele, die aus dem organisch gegründeten Unbewussten hervortritt, die hier mit Vorschriften nur bürokratischer Natur umgangen und gebrochen werden soll.

Blutige Selbstgeißelung ist übrigens meiner Ansicht nach als Therapiemaßnahme völlig ungeeignet. Sie floss an dieser Stelle überhaupt nur in den Beitrag ein, um meinen inneren Bären am Einschlafen zu hindern. Stattdessen kicherte er dann. Außerdem wirkt der Titel des Blogs so einfach gleich viel spannender.

Zurück zu Therapie und Wissenschaftlichkeit:
Es kann aus ethischer Sicht wohl auch nicht wirklich darum gehen, ob sich ein Vorgang, der dem Klienten zur Selbststärkung dient, etwas, das vielleicht sein Immunsystem positiv beeinflusst oder ihm inmitten von Trauer und Verzweiflung wieder Hoffnung und Stärke bringt, schon oder etwa noch nicht wissenschaftlich untersuchen ließ.
Wenn die Therapeuten auf das Ok der Wissenschaft, auf die Zustimmung der Wissenschaftler, warten, verlassen sie automatisch den Klienten in seiner Bedürftigkeit.
Sie stellen einen abstrakten Anspruch vor die einfache Tatsache, dass alles, was dem Klienten hilft und ihm wirklich gut tut, Teil der Therapie sein kann.

Das Heilende kann nicht aus der Therapie ausgeschlossen werden, damit die Therapeuten in einer Art akademischen Narzissmus´ besser, – nämlich als nur noch wissenschaftlich anerkannte Methoden Praktizierende -, dastehen.
Und was, wenn eine Methode erst ein Jahrzehnt später als wissenschaftlich wirksam gilt? Hat dann der Klient die Pflicht oder das Problem, zu warten, bis die Wissenschaft soweit ist, ihm gerecht zu werden?
Und darf der Therapeut als ethisch Handelnder sich dem sozialen Druck der Wissenschaftsgläubigen beugen, wenn er aus seiner eigenen Erfahrung heraus weiß und erlebt hat, dass eine bestimmte noch nicht evaluierte oder vielleicht sogar nicht wissenschaftlich evaluierbare Intervention zur Heilung des Klienten beiträgt?
Da wird doch offenbar die technische, naturwissenschaftliche Seite der Medizin einfach eins zu eins gleichgesetzt mit den ganz anderen Gegebenheiten seelischer Prozesse und Heilkunst.

Nebenbei ist dies auch die Meinung einer beträchtlichen Anzahl erfahrener und langjährig tätiger Psychotherapeuten der verschiedensten Richtungen.

Die Verlockung des Akademischen, inklusive der dem kleinen Ego gut tuenden Möglichkeit, jetzt auch als Psychotherapeut in einer Gesellschaft, in der nur noch der Akademiker als intellektuell und gesellschaftlich vollwertige Person gilt, zu akademischen Ehren zu gelangen, diese Verlockung stellt meiner Ansicht nach ein nicht zu unterschätzendes Element für die Richtung dar, in die sich speziell die Psychotherapie hierzulande derzeit bewegen will.

Der Klient, der Heilung sucht, und der Mensch, den das ungestillte Bedürfnis seiner Seele nach Selbstausdruck zu uns treibt, Jemand also mit einem tiefen inneren Wunsch nach Ganzheit, sie werden dabei auf eine Art, welche den eigentlichen Grundlagen therapeutischer Ethik und Heilkunst widerspricht, dem scheinbaren wissenschaftlichen Fortschritt in der Therapie geopfert.

Es ist nicht grundsätzlich schlecht, wenn sich die Therapie der Seele in verschiedene Bereiche für Menschen mit verschiedenen Anliegen aufspaltet:
Die Einen suchen vielleicht trotz allem nur ein Symptomlinderung oder haben eine klar umrissene Vorstellung, wie weit sie sich für ihre eigene Dynamik öffnen wollen.
Den Anderen aber, die bewusst oder unbewusst ganzheitliche Heilung in der Therapie suchen, unter dem Vorwand, sie vor unwissenschaftlichen Methoden zu schützen, ihre Möglichkeit zu umfassenderer Ganzwerdung zu nehmen, und zugleich den Therapeuten, die für seelische Tiefenprozesse bereit und offen sind, im Namen der Wissenschaft nebenbei das heilerische Handwerk legen zu wollen, ist ein grober Übergriff nicht nur auf den Berufsstand der Therapeuten, sondern auch auf die Entscheidungsfreiheit des mündigen Klienten.
Es ist wohl auch kein Zufall, dass die Einschränkungen, die sich aus oben angesprochener bürokratischer Ecke hier für die Therapeuten plötzlich auftun sollen, immer mit dem Schutz des angeblich nicht von selbst qualitätsbewussten Klienten begründet werden.
Ist der Klient einmal gesellschaftlich entmündigt, steht einer totalen Akademisierung der Therapie wahrscheinlich nichts mehr im Wege.

Weiche also, Du unwissenschaftliche Zeit des Heilsamen, Heiligen, Ganzen in der Therapie!

Willkommen also, Du Schöne neue Zeit der akademischen Scheinheiligkeit.

Mehr ist hier zur Ethik therapeutic von mir derzeit nicht zu sagen.

PS.: Ganz heimlich, nur unter uns:
Vielleicht könnte ich ja auch noch schnell Doktor oder gar Professor therapeutic werden? Das würde mir und meinem inneren Bären schon schmeicheln, irgendwie.

Es ist nie zu spät für eine glückliche KIND,…akademische KARRiere.

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Ich habe es Ihnen ja schon am Anfang dieser Website gesagt: Auf gute alte Bärenart wäre Alles wirklich viel einfacher zu erklären gewesen.